Inforeihe Teil 3: Von der Planbarkeit der Unwägbarkeiten

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Die Aufs und Abs der Selbständigkeit wie eine Welle reiten

Freiburg, 8. Januar 2020 – Selbständigkeit ist ein wenig wie Wellenreiten – nichts für Ängstliche: Höhen und Tiefen bei der Auftragslage wechseln oft genauso schnell wie die Wellen des Ozeans. Das führt gerade am Anfang oft zu einer geringen finanziellen Planbarkeit inklusive vieler Unwägbarkeiten, die damit einhergehen. Gleichzeitig ist es ein sagenhaftes Gefühl, die (berufliche) Welle erfolgreich zu reiten. Wie beim Wellenritt gelten beim Start in die Selbständigkeit ein paar Regeln. Damit ausgestattet, gelingt’s gleich besser.

Menschen entscheiden sich für die Selbständigkeit, weil sie lieben, was sie machen. Sie brennen für ihr Thema und haben Spaß an ihrer Arbeit – wie gute Surfer beim Wellenreiten. Allerdings führt eine wechselnde Auftragslage gerade am Anfang zu einer geringen finanziellen Planbarkeit. Von Fragen der Anfangsfinanzierung, über private Entscheidungen wie z.B. größere Anschaffungen oder gar eine Familiengründung, bis hin zur puren Existenznot – all das kann Jungunternehmer umtreiben (muss es aber nicht!). Wie der Start in die Selbständigkeit auch finanziell gelingt, kann sich der Gründer beim Surfen „abgucken“.

Der Start: Ankommen am Punkt

Jeder Surfer muss sich erst einmal ein Bild machen von den Gegebenheiten des jeweiligen Strandes, an dem er die Wellen vom perfekten Punkt aus reiten möchte. Das heißt, er muss erst einmal „ankommen“. Gerade am Anfang gibt es eine Masse an Aufgaben, die die Zeit des Selbständigen in Beschlag nehmen. Um sich nicht zu verzetteln, ist hier wie dort Orientierung wichtig.

Auch das Ankommen in der Selbständigkeit will gelernt sein:

  • Wo stehe ich insgesamt? Wo hinsichtlich des nötigen Startkapitals und der Folgefinanzierung? Wie manage ich Einnahmen und Ausgaben? Hier einen Überblick zu haben, verhilft zu mehr Professionalität und beruhigt die Nerven.
  • Ein separates Konto für die Selbständigkeit ist kein Muss, aber empfehlenswert, damit Berufliches und Privates sich nicht vermengen. Anbieter wie Kontist ermöglichen kostenfreie Nutzung für Selbständige und bieten günstige Paketlösungen mit cleverer Software wie beispielsweise lexoffice für die Buchhaltung, die unkompliziert in der Anwendung ist und sich auch mobil nutzen lässt.
  • Welche zusätzlichen Ressourcen – wie Zeit oder Mitarbeiter – habe ich? Wie ist es um meine Ausstattung bestellt? Eine kritische Bestandsaufnahme tut hier oft not. Häufig bringt das Ergebnis (positive) Überraschungen. Und was das Equipment betrifft: Meist braucht es nicht mehr als ein Smartphone mit entsprechenden Apps.

Das Line-up: Strand-Knigge und Realitätscheck

Das Line-up bezeichnet die Stelle in der Brandung, wo die Wellen die optimale Form für Surfer bilden, um aufzustehen und ins Wellental hinunter zu rauschen. Alle wollen hier loslegen. Wer dabei den „Strand-Knigge“ – also die gängigen Regeln der Surfer-Höflichkeit – nicht beherrscht, wird unwillkürlich auf Probleme der verschiedensten Art stoßen. Line-up bedeutet, sich einzureihen; beim Drängeln entsteht sonst Chaos und Unfälle können passieren. Ganz wichtig ist aber auch der Realitätscheck: Wie sieht es mit meinem Können aus? Hat diese Welle meine Größenordnung?

Gerade zu Beginn der Selbständigkeit hilft es, den Tatsachen ins Auge zu blicken:

  • Wissen ist Macht! Was klappt bereits und wofür benötige ich noch Fortbildung, um meine Pläne bestmöglich in die Tat umzusetzen? Dafür gibt es Förderinitiativen wie lexRocket von Lexware, die sich mit ihren Gründercoachings genau auf die Beantwortung derartiger Fragen spezialisiert haben.
  • Gründern stehen auch finanzielle Förderungen durch den Staat offen.
  • Gemeinsam statt einsam: Sich mit Gleichgesinnten bei Start-up-Veranstaltungen und Gründercamps austauschen, Netzwerke bilden und Sparring Partner finden, ist ebenfalls sehr zielführend.

Und wenn man sich am Strand (oder im Büro) startklar fühlt? Dann kann es los gehen mit dem Ritt!

Duck Dive: Das Brett kontrollieren

Bei einem korrekt ausgeführten Duck Dive wird das Surfboard unter einer Welle hindurch manövriert, ohne zurück zum Strand gespült zu werden. Das korrekte Durchtauchen in Entenmanier ist die Voraussetzung, um kraftvoll im Line-up anzukommen. Den Duck Dive zu erlernen erfordert Zeit. Wichtig dabei ist ein gutes Surfboard, das zur eigenen Konstitution passt. Beim Üben hilft es, erst einmal mit kleineren Wellen zu starten. Und es gilt, das Brett unter Kontrolle zu behalten. Wer kopflos beim Dive das Brett hinter sich lässt, kann andere verletzten.

Auch in der Selbständigkeit sind diese sportlichen Qualitäten gefragt:

  • Üben, üben, üben. Fehler gehören dazu.
  • Es ist sinnvoll, mit überschaubaren Projekten zu starten.
  • Übung plus richtige Ausstattung sowie richtiges Doing kombiniert mit Ausdauer und Frustrationstoleranz führen in aller Regel zum Ziel.
  • „In control“ sein und aktiv managen

Die oberste Regel: Sich absichern und Spaß haben!

Alle wollen Spaß, aber wie im Sport Unfälle passieren können, so kennt auch das Leben Widrigkeiten und Schicksalsschläge. Vorsicht ist besser als Nachsicht, weshalb es gerade für Selbständige wichtig ist, sich sinnvoll abzusichern. Die notwendigen Versicherungen – allen voran Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung – sowie die damit verbundenen Kosten sind für viele Gründer eine Herausforderung. Dennoch sollte hierbei niemand an der falschen Stelle sparen. Weil teilweise große Leistungs- und Kostenunterschiede bestehen, ist es ratsam, sich vor Vertragsabschluss einen guten Überblick zu verschaffen. Der Gesetzgeber ändert gerade einiges für Selbständige und wer aktuell bleiben will, sollte sich regelmäßig informieren. Einen guten Überblick dazu bieten auch die Selbständigenseiten von lexoffice.

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