München, 23. April 2026: Größere Gartenflächen, die als Naturgärten angelegt sind, leisten einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und schaffen Lebensraum für heimische Pflanzen und Tiere – allen voran für die für unser Ökosystem so wichtigen Bienen. Schwab Rollrasen klärt auf, wie Naturgarten-Fans zu buntblühenden Wiesen kommen und warum das Saatgut dafür eine zentrale Rolle spielt

Wer eine echte Blumenwiese möchte, braucht Zeit – und die richtige Pflege. Damit Wildblumen eine Chance haben, muss der Boden über mehrere Jahre abgemagert werden, das heißt: es gilt nur noch wenig bis nicht mehr zu düngen. Gleichzeitig muss der Rasen aber weiterhin konsequent gemäht werden, bis die Grasnarbe so schwach ist, dass sich die Wildblumen durchsetzen können. Nach etwa zwei bis drei Jahren ist der Boden so vorbereitet, dass Wildblumen dauerhaft gedeihen.

Ein weiterer, zentraler Faktor für eine schöne Blumenwiese ist die Qualität des Saatguts: Besonders günstige Baumarkt-Mischungen stammen häufig aus Fernost. Viele Insekten – allen voran Schmetterlinge – sind jedoch strikt an regionale Pflanzenarten gebunden. Nicht-heimische Blüten erfüllen diese Funktion nicht und tragen daher kaum zum Erhalt der Biodiversität bei. Zudem umfassen preislich günstige Mischungen viele einjährige Blühpflanzen, die im Folgejahr nicht wieder erscheinen.

Saatgut aus deutscher Produktion enthält zwar nur Pflanzen aus dem mitteleuropäischen Raum, jedoch häufig auch viele Futterpflanzen wie Senf, Sonnenblumen, Raps oder Rettich. Diese Arten kommen in klassischen Blumenwiesen nicht vor und verändern das ökologische Gleichgewicht eher, als dass sie es fördern. Hochwertige Wildblumenmischungen verzichten daher vollständig auf Futterpflanzen und bestehen ausschließlich aus mitteleuropäischen Wildkräutern und -blumen. Da einige dieser Arten schwierig zu vermehren sind und aufwendig geerntet werden müssen, sind diese Mischungen deutlich teurer – bieten dafür jedoch echte und dauerhafte Biodiversität.

Die höchste Qualitätsstufe bildet sogenanntes autochthones Saatgut, also Mischungen aus Pflanzen, die nachweislich in einer bestimmten Region (z.B. Bayern) heimisch sind, dort wachsen und dort vermehrt werden. Die Produktion dieses Saatguts erfolgt teils hochgradig manuell, bis hin zur Ernte einzelner Samen per Hand oder mit der Pinzette.

Die Nektarweide: mehrjährige, heimische Blühvielfalt

Mit der Nektarweide bietet Schwab Rollrasen eine ausgewogene, mehrjährige und rein mitteleuropäische Blumenwiesenmischung an, die überwiegend aus heimischen Blumen, Kräutern und Gräsern besteht und komplett frei von Futterpflanzen ist. Sie umfasst bis zu 50 verschiedene Arten und ist damit ein Paradies für Insekten. Enthalten sind u. a. Kornblume, Lichtnelke, Glockenblume, Schafgarbe, Johanniskraut, Klatschmohn, Spitzwegerich, Wiesenklee und Margerite.

Die Nektarweide wird mehrfach streng auf Sortenreinheit und Keimfähigkeit geprüft, ist pflegeleicht und benötigt lediglich einen einzigen Schnitt pro Jahr. Mit einer Wuchshöhe von 80 bis 100 cm eignet sie sich auch für Flächen, bei denen Höhe und Sichtbarkeit eine Rolle spielen. Weitere Details zur Nektarweide gibt es: hier.

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Über Schwab Rollrasen:

Die Schwab Rollrasen GmbH mit Firmensitz im bayerischen Pörnbach ist einer der größten Rollrasenanbieter Deutschlands – mit vielen verschiedenen Rollrasen-Varianten im Portfolio. Seit seiner Gründung 1969 hat sich das europaweit agierende Unternehmen zum Innovationsführer seiner Branche entwickelt. Aus der Ideenschmiede des erfolgreichen Unternehmens stammen zahlreiche Produkterfindungen, die heute Branchenstandard sind. Dazu zählen Großrollen, spezielle Verlegemaschinen, besondere Rasentypen sowie eine eigene Düngemittel-Linie. Weitere Informationen unter: www.schwab-rollrasen.de

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