Studie 2016

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Fachmedien mögen es persönlich, kurz und visuell

Agentur-eigene Studie Mai 2016

Unsere aktuelle Studie „Wie PR journalistische Arbeit der Fachmedien bestmöglich unterstützen kann“ hinterfragt die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Medienkategorien an die Zusammenarbeit zwischen PR und Journalisten. Befragt wurden Wirtschafts-, IT- sowie Branchenmedien. Die gesamte Studie kann bei uns bestellt werden (siehe unten).

Für die Zusammenarbeit von PR-Stellen und Redaktionen sind besonders die verschiedenen PR-Instrumentarien in ihrer zeitgemäßen Nutzung interessant. Kurz zusammengefasst wird der persönliche Kontakt zu PR-Kontakten in allen drei Medienkategorien erstaunlich hoch eingeschätzt (98 Prozent wichtig/eher wichtig), die Pressemitteilung dient vor allem den Branchen- und IT-Medien (mit 100 bzw. 92 Prozent wichtig/eher wichtig) nach wie vor als wertvolle Quelle, bei den Wirtschaftsredakteuren sehen das nur 57 Prozent so. Alle sind sich aber einig: Sie soll dabei möglichst knapp sein, denn 67 Prozent präferieren eine Seitenlänge. Ähnliche Werte wie die Mitteilung erhalten die Pressebilder: Branchen- und IT-Medien (100 Studie 2016 _ PR-Themen mit Chance auf Veröffentlichungbzw. 89 Prozent wichtig/eher wichtig) können nicht mehr auf sie verzichten, während sich mit 57 Prozent bei den Wirtschaftsmedien hausinterne Bildressourcen bemerkbar machen. Infografiken werden mit rund 90 Prozent bei allen Fachmedien geschätzt. Bei der Nutzung von Pressemitteilungen und -bildern liegen die Werte höher als im Vergleich zu der Gesamtheit der Medien („Recherche 2016“: 86 Prozent bei Pressemitteilungen, 87 Prozent bei Bildern).


Pressekonferenzen als Marketingevents abgestempelt

Die Wichtigkeit von Pressekonferenzen wird von mehr als der Hälfte aller Befragten dagegen als kritisch gesehen, die Wirtschaftsredakteure stufen sie sogar mit 71,4 Prozent (eher unwichtig/unwichtig) als überholtes Instrument ein (61,7 Prozent der IT Medien und 57,1 Prozent der Branchenmedien). Hier wird in den persönlichen Kommentaren deutlich, dass Pressekonferenzen ihren früher hohen Wert durch zu geringen Neuheitsgrad, zu wenig Zusatzinformationen zum Text, keine klaren Antworten auf kritische Fragen und zu hohen Marketing-Charakter verspielt haben. Allerdings erhält die digitale Pressekonferenz eine Chance, denn 50 Prozent der Wirtschaftsredakteure, 63 Prozent der IT-Journalisten und sogar 71 Prozent der Branchenmedien würden digitale Formate nutzen – auch für ein Interview.

Bild_Studie_ZitateSocial Media Nutzung der Fachmedien überdurchschnittlich

Bei der Abfrage arbeitsrelevanter Faktoren fällt besonders auf, dass die Redakteure der Branchenmedien (70 Prozent) und IT-Medien (67 Prozent) übergreifend im Print- und Online-Bereich tätig sind, während aus den Wirtschaftsredaktionen nur 33 Prozent beide Bereiche bedienen. Hier ist eine deutlichere Trennung der Print- und Online-Teams gegeben. In diesem Zusammenhang zeigt auch die berufliche Nutzung von Social Media bei den Journalisten interessante Zahlen: Trotz der vermehrten Printtätigkeit bei den Wirtschaftsredakteuren sind hier bereits 85,7 Prozent beruflich auf Facebook und Twitter sowie 42,2 Prozent auf Xing aktiv, gefolgt von den Branchen-Fachredakteuren, die mit 71,4 Prozent Facebook, Twitter und Xing als Bundle zur Positionierung und Recherche nutzen. Erstaunlicherweise liegen IT-Redakteure zurück bei Facebook (46,2 Prozent), Twitter (53,9 Prozent), Ausnahme Xing (64,1 Prozent). Insgesamt ist die Social Media Nutzung der drei Fachmedien jedoch erheblich höher als der Durchschnittswert von 52 Prozent aller Journalisten, die laut „Recherche 2016“ in den sozialen Medien recherchieren. Auch bei den Fachredakteuren spielen Snapchat oder Instagram noch keine Rolle.

Bestellung

Die komplette Studie können Sie kostenfrei unter mm@pr-vonharsdorf.de bestellen.